Norwegen 2024
Hirtshals
Nach einer langen Fahrt erreichten wir Hirtshals im Norden Dänemarks, von wo aus am nächsten Tag unsere Fähre nach Norwegen ablegen sollte. Den Abend verbrachten wir auf einem Campingplatz.
Am nächsten Morgen ging es an Bord der Fähre. Mit der Ankunft in Kristiansand begann schließlich unsere Rundreise durch eines der schönsten Länder Skandinaviens.
Preikestolen
Heute stand eines der bekanntesten Naturhighlights Norwegens auf unserem Programm: die Wanderung zum Preikestolen. Die rund acht Kilometer lange Wanderung führt über felsige Pfade und mehrere Anstiege und dauerte ca. 4 Stunden.
Der Preikestolen, auch „Predigtstuhl“ genannt, zählt zu den berühmtesten Aussichtspunkten Norwegens. Die markante Felsplattform ragt etwa 604 Meter senkrecht über den Lysefjord hinaus.
Als wir den Gipfel erreichten, zeigte sich das Wetter leider nicht von seiner besten Seite. Dichter Nebel verhüllte den Lysefjord, sodass die sonst spektakuläre Aussicht ausblieb. Auch wenn wir die berühmte Fernsicht nicht genießen konnten, hatte die mystische Stimmung mit den tief hängenden Wolken ihren ganz eigenen Reiz und verlieh der Landschaft eine besondere Atmosphäre.
Nach dem Abstieg wartete noch eine lange Autofahrt auf uns. Die Strecke führte durch die beeindruckende norwegische Fjordlandschaft, vorbei an zahlreichen Wasserfällen, steilen Felswänden und immer wieder an spektakulären Aussichtspunkten mit Blick auf tief eingeschnittene Fjorde. Trotz der vielen Kilometer wurde die Fahrt nie langweilig – hinter jeder Kurve eröffnete sich ein neues beeindruckendes Panorama
Voringsflossen, Skjerflossen, Vikingerdorf
Geiranger Fjord
Nach unserer langen Anreise erreichten wir den Geirangerfjord, der zu den bekanntesten und schönsten Fjorden Norwegens zählt. Seit 2005 gehört der Geirangerfjord gemeinsam mit dem Nærøyfjord zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der rund 15 Kilometer lange Fjord beeindruckt mit seinen steil aufragenden Felswänden, tiefblauem Wasser und zahlreichen Wasserfällen. Besonders bekannt sind die Wasserfälle „Die Sieben Schwestern“, „Der Freier“ und „Brautschleier“, die sich eindrucksvoll die Berghänge hinabstürzen.
Ein besonderes Highlight unseres Aufenthalts war eine Bootsfahrt auf dem Geirangerfjord. Vom Wasser aus bot sich ein ganz anderer Blick auf die gewaltige Fjordlandschaft. Die steilen Felswände, die tosenden Wasserfälle und die kleinen, verlassenen Bergbauernhöfe hoch oben an den Hängen machten deutlich, warum dieser Ort als einer der schönsten Fjorde der Welt gilt.
Wir verbrachten insgesamt zwei Tage in Geiranger und nutzten die Zeit, die beeindruckende Natur in aller Ruhe zu genießen. Auch das Angeln durfte natürlich nicht fehlen. Umgeben von der einzigartigen Landschaft war dies eine willkommene Gelegenheit, die Ruhe des Fjords zu erleben und die Seele baumeln zu lassen.
Die Kombination aus imposanter Natur, der Bootsfahrt und den entspannten Stunden am Wasser machte unseren Aufenthalt am Geirangerfjord zu einem der Höhepunkte unserer Norwegenreise.
Trollstigen
Heute führte uns die Reise über eine der bekanntesten Panoramastraßen Norwegens – den Trollstigen. Die spektakuläre Passstraße gilt als Meisterwerk der Ingenieurskunst und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Auf einer Länge von rund fünf Kilometern windet sich die Straße mit elf engen Serpentinen den steilen Berghang hinauf. Die höchste Stelle liegt auf etwa 850 Metern über dem Meeresspiegel und bietet beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Schon die Auffahrt war ein Erlebnis. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf schroffe Felswände, tiefe Täler und die eindrucksvolle Landschaft der norwegischen Berge. Besonders beeindruckend war der Stigfossen, ein rund 180 Meter hoher Wasserfall, der direkt neben den Serpentinen ins Tal stürzt und den Trollstigen zu einem der schönsten Fotomotive Norwegens macht.
Am Besucherzentrum angekommen, nutzten wir die modernen Aussichtsplattformen, von denen aus sich ein fantastischer Blick auf die kurvenreiche Passstraße und die umliegende Berglandschaft bot. Von dort oben wurde erst richtig deutlich, wie spektakulär sich der Trollstigen durch die steilen Berghänge schlängelt.
Die Fahrt über den Trollstigen war ein echtes Highlight unserer Norwegenreise. Die Kombination aus beeindruckender Natur, außergewöhnlicher Straßenführung und grandiosen Aussichtspunkten machte diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis und zeigte einmal mehr, warum Norwegen als Paradies für Naturliebhaber gilt.
Lillehammer
Heute besuchten wir Lillehammer, die Austragungsstadt der Olympischen Winterspiele 1994. Als große Wintersportfans durfte ein Besuch der bekannten Sportstätten natürlich nicht fehlen.
Unser erstes Ziel war die Lysgårdsbakken-Skisprungschanze. Von dort hatten wir einen tollen Blick über die Stadt und konnten die beeindruckende Anlage aus nächster Nähe bestaunen. Anschließend ging es zum Birkebeineren Skistadion, das bis heute Austragungsort internationaler Biathlon- und Langlaufwettkämpfe ist.
Für uns war der Besuch in Lillehammer ein echtes Highlight und ein Muss für jeden Wintersportfan.
Zwischen den einzelnen Etappen legten wir während der Autofahrten immer wieder kleine Pausen an Seen und Flüssen ein, um zu angeln. Diese spontanen Stopps waren eine willkommene Abwechslung zur Fahrt und boten die Gelegenheit, die Ruhe der norwegischen Natur in vollen Zügen zu genießen
Oslo, Holmenkollen
Zum Abschluss unserer Norwegenreise besuchten wir den berühmten Holmenkollen in Oslo. Die Skisprungschanze zählt zu den bekanntesten der Welt und ist seit mehr als 100 Jahren Austragungsort internationaler Wintersportwettkämpfe. Gemeinsam mit dem angeschlossenen Skimuseum ist sie ein Wahrzeichen des norwegischen Wintersports.
Von der Aussichtsplattform der Schanze bot sich ein beeindruckender Blick über Oslo und den Oslofjord. Ein gelungener Abschluss unserer Reise durch Norwegen.
Hamburg - Miniatur Wunderland
Nach einem Tag in Göteborg traten wir langsam die Heimreise an. Mit der Fähre ging es von Schweden zurück nach Dänemark. Bevor wir schließlich nach Hause fuhren, legten wir noch einen Zwischenstopp in Hamburg ein.
Dort besuchten wir das Miniatur Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Auf einer Ausstellungsfläche von über 1.600 Quadratmetern sind detailgetreue Miniaturwelten aus zahlreichen Ländern und Regionen zu bestaunen. Mehr als 17 Kilometer Gleise, über 1.200 Züge, rund 290.000 Figuren und tausende Fahrzeuge machen die Anlage zu einer einzigartigen Attraktion. Besonders beeindruckend sind die vielen beweglichen Szenen und die liebevollen Details, die man bei jedem Rundgang neu entdeckt.