Sambia und Botswana 2025

Der Anlass für diese besondere Reise war der Besuch von guten Freunden, die beruflich bedingt für einige Jahre nach Sambia gezogen sind. Diese Gelegenheit wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es war die perfekte Gelegenheit, mal eine ganz andere Ecke der Welt kennenzulernen.

 

Gemeinsam mit drei Freunden machten wir uns also auf den Weg, um die beiden zu besuchen und die faszinierenden Landschaften und die beeindruckende Tierwelt Sambias und Botswanas kennenzulernen.

So begann eine Reise voller unvergesslicher Begegnungen, spannender Safari-Erlebnisse und einzigartiger Eindrücke im südlichen Afrika.

Ankommen in Lusaka

Schon am Flughafen wurden wir herzlich empfangen. Nach dem langen Flug war es einfach ein richtig gutes Gefühl, bekannte Gesichter zu sehen – und direkt mitten ins Abenteuer zu starten.
Den ersten Tag haben wir ganz entspannt bei den beiden verbracht. Ankommen, Geschichten austauschen, ein bisschen die neue Umgebung aufsaugen. Lusaka wirkt auf den ersten Blick chaotisch, aber gleichzeitig total lebendig und spannend. Genau das Richtige, um sich langsam auf das einzustimmen, was noch kommen sollte.

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Aufbruch ins Abenteuer

Am nächsten Tag ging es dann richtig los: Safari-Zeit.
Wir haben zwei Jeeps gepackt – vollgeladen mit allem, was man so braucht – um dann zum Lower Sambesi Nationalpark zu fahren. Schon dieses Gefühl, gemeinsam aufzubrechen, hatte etwas Besonderes. Kein Luxus-Trip, sondern eher echtes Abenteuer mit guter Stimmung und viel Vorfreude.

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Je weiter wir aus Lusaka herauskamen, desto mehr veränderte sich das Bild. Das Leben spielte sich plötzlich komplett auf der Straße ab.
Überall Menschen – viele zu Fuß unterwegs, andere mit dem Fahrrad. Dazwischen Tiere, die sich ganz selbstverständlich am Straßenrand oder sogar mitten auf der Straße bewegten. Es wirkte chaotisch, laut und ungewohnt – aber genau das machte es auch so faszinierend.
Besonders eindrücklich waren die vielen kleinen Verkaufsstände entlang der Straße. Dort gab es wirklich alles: frisches Obst, einfache Alltagswaren – und teilweise auch frisch geschlachtete Ziegen. Für uns komplett ungewohnt, aber gleichzeitig unglaublich authentisch.

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Lower Sambesi Nationalpark

Unsere Lodge lag direkt am Sambesi – eine bessere Lage kann man sich eigentlich kaum vorstellen. Sie bietet einen traumhaften Blick den Sambesi und das gegenüber liegende Flussufer an dem es immer Tiere zu beobachten gab. Allerdings war das Ganze kein klassischer Luxusurlaub: Die Verpflegung mussten wir selbst mitbringen. Vor Ort wurde dann alles für uns zubereitet.
Besonders in Erinnerung bleibt uns Lucky. Er und sein Team haben sich um alles gekümmert – vom Kochen bis zur Organisation vor Ort. Und der Name war Programm: Lucky war einfach immer gut drauf, super herzlich und hat unseren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem gemacht

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Die nächsten drei Tage standen komplett im Zeichen der Safari – und die haben wirklich alles übertroffen, was wir erwartet hatten. Gemeinsam mit unserem Guide Laz sind wir auf mehrere Game Drives gegangen. Und schon schnell wurde klar: Wir hatten unglaublich Glück.
Gleich zu Beginn sahen wir Löwen – und nicht nur irgendwo in der Ferne. Sie hatten kurz vor unserer Ankunft einen Elefanten gerissen und waren noch tagelang damit beschäftigt, ihre Beute zu fressen. Ein Erlebnis, das gleichzeitig beeindruckend und auch ein bisschen surreal war.

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Aber das war längst nicht alles. Wir entdeckten ein großes Rudel Wildhunde – extrem selten und etwas, das selbst erfahrene Safari-Guides nicht jeden Tag sehen. Dazu kamen unzählige Elefanten, Nilpferde im Wasser, Krokodile am Ufer, Büffel, Hyänen, Zebras, Impalas und immer wieder Affen.
Jeder Game Drive hatte seine eigenen Highlights. Man wusste nie genau, was einen erwartet – aber genau das machte es so besonders.

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Ein weiteres Highlight war unsere Bootstour auf dem Sambesi. Vom Wasser aus bekommt man nochmal eine ganz andere Perspektive auf die Natur. Wir konnten Flusspferde und Krokodile beobachten. Alles wirkte gleichzeitig ruhig und doch voller Spannung.

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Neben den geführten Game Drives haben wir auch eigene, private Touren mit unseren Jeeps gemacht. Das war nochmal eine ganz andere Erfahrung: selbst unterwegs zu sein, spontan anzuhalten und die Umgebung in unserem eigenen Tempo zu erkunden. Genau diese Mischung aus geführten Touren und eigenem Entdecken hat die Safari für uns perfekt gemacht.

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Diese Tage im Lower Sambesi waren definitiv eines der größten Highlights der gesamten Reise. Die Kombination aus wilder Natur, intensiven Tierbegegnungen und dem einfachen, aber besonderen Leben vor Ort hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.‘
Ein Trip, den wir so schnell definitiv nicht vergessen werden.

Victoria Wasserfälle

Nach den intensiven Tagen im Lower Sambesi ging es zunächst zurück nach Lusaka, wo wir uns einen Tag Pause gegönnt haben. Genau das Richtige, um die vielen Eindrücke erstmal sacken zu lassen.
Danach stand direkt das nächste große Highlight an: die Weiterreise zu den Viktoriafällen.
Schon auf dem Weg dorthin war die Vorfreude riesig – schließlich gehören die Fälle zu den bekanntesten Naturwundern Afrikas.

Mit einer Breite von rund 1,7 Kilometern und einer Fallhöhe von über 100 Metern gehören sie zu den größten Wasserfällen der Welt. Kein Wunder also, dass sie von den Einheimischen „Mosi-oa-Tunya“ genannt werden – der Rauch, der donnert. Und genau so fühlt es sich auch an. Je nach Jahreszeit verändert sich das Bild komplett: Bei viel Wasser sind die Fälle so mächtig, dass man vor lauter Gischt teilweise kaum etwas sieht – dafür ist die Energie einfach überwältigend. In trockeneren Monaten kann man deutlich näher ran und bekommt einen klareren Blick auf die gewaltigen Felswände und Wassermassen.
Was aber eigentlich immer da ist: diese besondere Atmosphäre. Überall liegt feiner Sprühnebel in der Luft, die Kleidung wird langsam nass und irgendwo im Hintergrund bildet sich fast immer ein Regenbogen.
Ein Ort, der gleichzeitig beeindruckt, laut ist und trotzdem irgendwie ruhig wirkt – und definitiv eines der Highlights jeder Sambia-Reise

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Mosi-oa-Tunja Nationalpark

Direkt bei den Viktoriafällen liegt der Mosi-oa-Tunya Nationalpark, der perfekte Ort, um das Naturerlebnis nochmal aus einer ganz anderen Perspektive mitzunehmen.
Im Vergleich zum Lower Sambesi ist hier alles etwas zugänglicher und weniger „wild“, aber genau das macht den Park auch besonders entspannt. Man kann viele Bereiche gut erkunden und kommt trotzdem extrem nah an die Tiere ran.
Ein echtes Highlight im Park sind die weißen Nashörner. Sie gehören zu den wenigen Orten in Sambia, an denen man sie sehen kann. Wir hatten das Glück, begleitet von zwei Rangern, sehr nah an die Nashörner zu kommen. Das war schon ziemlich beeindruckend.

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Tobolo`s Lodge

Die Unterkunft liegt ruhig inmitten der Natur und hat genau die richtige Mischung aus Abenteuer und Komfort. Keine riesige Hotelanlage, sondern eher ein kleines, persönliches Camp, bei dem man sich direkt wohlfühlt.
Ein echtes Highlight war die Aussichtsplattform der Lodge. Von dort aus hatten wir direkten Blick auf ein Wasserloch – und das war besser als jeder Film. Wir konnten dort bis zu 53 Elefanten gleichzeitig zählen, die zum Trinken kamen. Dazu noch knapp 100 Büffel, die sich rund um das Wasserloch versammelt haben. Einfach unglaublich, das Ganze aus sicherer Entfernung zu beobachten und dabei zu merken, wie ruhig und gleichzeitig beeindruckend diese Tiere sind.
Mit einem Bier in der Hand dort zu sitzen, die Tiere zu beobachten und den Sonnenuntergang im Hintergrund zu sehen – genau solche Momente machen die Reise unvergesslich.
Besonders stark war die Atmosphäre insgesamt: morgens aufwachen mitten im Busch, die Geräusche der Natur im Hintergrund – und abends gemeinsam zusammensitzen, während es langsam dunkel wird. Genau dieses „draußen sein“, macht den Reiz aus.
Alles wirkt unkompliziert und entspannt. Kein Stress, kein großer Trubel – einfach runterkommen und die Umgebung genießen.

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Kwai

Unser nächstes Ziel war Kwai, mitten im Okavango-Delta in Botswana – und damit nochmal in eine komplett andere Welt.
Schon die Anreise dorthin war besonders. Je näher wir dem Delta kamen, desto mehr Wasser durchzog die Landschaft. Statt trockener Savanne plötzlich grüne Flächen, Kanäle und eine Natur, die sich komplett anders anfühlt als alles zuvor.
Kwai selbst ist deutlich wilder und ursprünglicher. Weniger Infrastruktur, weniger Menschen – dafür noch mehr Natur. Genau das macht den Reiz aus.
Tiere sieht man hier nicht nur „irgendwo“, sondern gefühlt überall. Elefanten laufen durch die Landschaft, oft ganz selbstverständlich auch in der Nähe der Camps. Und genau das haben wir auch direkt gemerkt.
Auf unserem Campingplatz war man wirklich mitten drin: Nachts konnte man Hyänen und Löwen brüllen hören – ein Geräusch, das man so schnell nicht vergisst. Elefanten liefen regelmäßig direkt über den Platz, teilweise nur wenige Meter entfernt.
Besonders verrückt war eine Hyäne, die immer wieder ins Camp kam. Sie bewegte sich völlig selbstverständlich in unserer Nähe und war teilweise nur ein paar Meter von uns entfernt. Und nachts, als wir in unseren Dachzelten lagen, kam sie sogar genau an die Stelle, an der wir kurz vorher noch gesessen hatten.
Das war einer dieser Momente, in denen einem klar wird: Hier ist man nicht Zuschauer – sondern wirklich Teil der Natur.
Was Kwai besonders macht, ist diese Mischung aus Wasser und absoluter Wildnis. Ob im Jeep unterwegs oder einfach nur im Camp sitzend – man hat ständig das Gefühl, mitten drin zu sein.
Nach Sambia und den Viktoriafällen war das nochmal ein ganz neues Kapitel der Reise – und definitiv eines der intensivsten.

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Savuti

Unser Urlaub ging dem Ende entgegen. Auf dem Rückweg nach Lusake lag nur noch ein Highlight auf der Route. Nach dem wasserreichen Kwai ging es weiter nach Savuti – und der Kontrast hätte kaum größer sein können.
Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis für sich. Endlose, weite Savannen, kaum Menschen, dafür umso mehr Natur. Die Pisten wurden immer anspruchsvoller – tiefer Sand, holprige Wege und Abschnitte, die wirklich nur mit Allrad zu schaffen waren. Genau diese Mischung aus Herausforderung und Freiheit hat die Fahrt aber auch so besonders gemacht.
In Savuti selbst wurde es dann richtig abenteuerlich.
Mitten in dieser abgelegenen Gegend hatten wir plötzlich eine Panne am Kühler. Keine Werkstatt, keine schnelle Lösung – einfach nur wir, die Natur und erstmal ein großes Fragezeichen.
Aber genau hier kam es zu einer dieser Geschichten, die man sich im Nachhinein kaum ausdenken könnte: Durch eine Kette unglaublich zufälliger Begegnungen mit hilfsbereiten Menschen haben wir es am Ende doch noch geschafft, das Problem zu lösen und weiterzukommen.
Genau solche Momente bleiben hängen. Nicht nur die Landschaft oder die Tiere – sondern diese unerwarteten Situationen, die eine Reise erst richtig besonders machen.
Savuti selbst ist trocken, staubig und rau. Die Landschaft wirkt fast karg, aber genau das sorgt für eine ganz eigene, intensive Atmosphäre. Weniger Grün, dafür weite Flächen, trockene Flussbetten und dieses Gefühl von ursprünglicher Wildnis.
Nach dem grünen Okavango-Delta war Savuti nochmal eine ganz andere Seite Afrikas – härter, abenteuerlicher und definitiv unvergesslich.

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Rückfahrt über Choma nach Lusaka

Die Rückfahrt nach Choma und schließlich Lusaka verlief glücklicherweise ohne neue Zwischenfälle. Die provisorische Reperatur am Kühler – unser kleines Wunderwerk aus Kugelschreiber und Kleber – hat tatsächlich gehalten.

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Unsere zwei Wochen in Afrika waren ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Wir haben eine atemberaubende Tierwelt gesehen – Elefanten, Löwen, Giraffen, Nashörner und viele mehr – und konnten die Natur in ihrer ganzen Ursprünglichkeit erleben. Jeder Tag brachte neue Abenteuer, sei es auf staubigen Pisten, bei spannenden Gamedrives oder abends am Lagerfeuer mitten in der Wildnis.
Besonders eindrucksvoll waren auch die Begegnungen mit den Menschen: Überall sind uns Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnet, oft in Situationen, in denen wir sie am meisten gebraucht haben. Gleichzeitig haben wir viel Armut gesehen – Eindrücke, die nachdenklich machen und die wir lange in Erinnerung behalten werden.
Alles in allem war es eine Reise voller intensiver Erfahrungen, an die wir noch lange zurückdenken und von der wir sicher noch lange zehren werden. Die Mischung aus Abenteuer, Tierwelt, Begegnungen und Landschaften hat uns tief bewegt – und macht Lust auf ein Wiedersehen.
Ein ganz besonderer Dank gilt S&M für die perfekte Organisation. Durch eure Mühe und Planung konnten wir diese unvergesslichen Tage mit euch unbeschwert genießen. Für uns steht fest: Afrika hat uns begeistert – und gerne irgendwann wieder. Es fehlt ja noch der Leopard auf der Liste 🙂